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KLEmens Tipp der Woche 2

KLEmens Tipp der Woche
KLEmens Tipp der Woche 2
KLEmens gibt Ihnen an dieser Stelle,  jeden Mittwoch, einen Tipp zu alltäglichen Situationen im Verkehr.
Pressestelle Polizei Kleve
Ampel Kaputt - was tun?

Sie nähern sich einer Ampel-Kreuzung und die Ampel bleibt aufgrund eines Defektes dunkel oder blinkt durchgängig. Wie verhalten Sie sich als Verkehrsteilnehmer dann richtig?An Kreuzungen, an denen der Verkehr durch eine Ampel geregelt wird, sind immer auch Verkehrsschilder angebracht. Fällt die Ampel aus, dann gelten diese Schilder. Häufig sind es Zeichen, die Ihnen angeben, ob Sie sich auf der Vorfahrtsstraße befinden oder Vorfahrt gewähren müssen. Manchmal hängt unter- oder oberhalb der Ampel auch ein Stopp-Zeichen.Generell gilt aber: Nähern Sie sich einer Kreuzung mit defekter Ampel mit besonderer Vorsicht und Umsicht: Sie müssen damit rechnen, dass andere Verkehrsteilnehmer die Situation nicht direkt überblicken und die Schilder vielleicht nicht wahrnehmen. KLEmens wünscht allzeit gute Fahrt!

Achtung: Sommerglätte

 Nicht nur in den kalten Monaten kann es auf den Straßen glatt werden: Gerade, wenn es nach einer langen Trockenphase Im Sommer zum ersten Mal regnet, können Staub, Laub, Pollen und der Reifenabrieb gemeinsam mit der Nässe einen rutschigen Schmierfilm auf dem Asphalt bilden. Gerade auf Straßen, die von Bäumen flankiert werden, ist die Gefahr groß. Dies musste vor kurzem auch ein 18-jähriger PKW-Fahrer feststellen, der auf der regennassen Triftstraße die Kontrolle über seinen Porsche verlor und gegen einen Baum prallte. Der junge Mann erlitt glücklicherweise nur leichte Verletzungen, am Wagen entstand hoher Sachschaden (siehe Foto). 👉 Die Reifen verlieren auf der schmierigen Fahrbahn ihren Grip und geraten insbesondere bei Bremsmanövern oder schnellen Lenkbewegungen ins Rutschen. Dann gilt: Wenn möglich, nicht bremsen, Lenker gerade halten und ruhig bleiben, bis die Reifen wieder greifen. KLEmens wünscht Ihnen eine sichere Fahrt!

Schlappen & Co am Steuer? Besser nicht!

Temperaturen um die 30°C-Marke - da fällt die Wahl oft auf sommerliche Kleidung und entsprechendes Schuhwerk. Für viele gehört es dann dazu, dass die Füße nicht in Socken und geschlossenen Schuhen stecken, sondern es so luftig wie möglich haben. Dabei stellt sich so mancher die Frage: Darf ich mit Schlappen, Flipflops und Co eigentlich Auto fahren?  Ganz klar: Im Verkehrsrecht gibt es keine expliziten Vorgaben, welches Schuhwerk man als Fahrer zu tragen hat. Es gibt auch kein Gesetz, dass Barfuß-Fahren verbietet. Jetzt kommt das Aber: Schlappen und Flipflops erhöhen das Unfallrisiko, da sie vom Fuß rutschen oder sich in den Pedalen verheddern können. Verursachen Sie einen Verkehrsunfall, der auf das Tragen ungeeigneter Schuhe zurückzuführen ist, dann kann im Einzelfall ein Bußgeld fällig werden. Zudem könnten Ihre Ansprüche bei der Schadensregulierung durch die Versicherung schwinden. Für Berufskraftfahrer gelten darüber hinaus gesonderte Vorschriften.  👉 KLEmens empfiehlt daher, am Steuer Schuhwerk zu tragen, das den Fuß fest umschließt und genügend Halt gibt - auch im Sommer. Kommen Sie gesund ans Ziel!

Wenn Ihnen selbst eine Frage unter den Nägeln brennt, dann schreiben Sie KLEmens doch einfach eine Mail unter pressestelle.kleve(a)polizei.nrw.de oder eine persönliche Nachricht hier bei Facebook. Wir freuen uns über Ihre Einsendungen