Polizeinotruf in dringenden Fällen: 110

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KLEmens Tipp der Woche

KLEmens Tipp der Woche
KLEmens Tipp der Woche
Künftig wird KLEmens an dieser Stelle, Ihnen jeden Mittwoch einen Tipp zu alltäglichen Situationen im Verkehr geben.
Pressestelle Kleve

 

 

Was tun bei Wildunfall

In den Abend- und den frühen Morgenstunden kommt es in ländlichen Gegenden wie in unserem Kreis Kleve häufig vor, dass Wildtiere sich in unmittelbarer Nähe zu Straßen herumtreiben und sogar die Fahrbahn queren. Was ist dann zu tun? Wenn Sie ein Tier am Fahrbahnrand sehen, sollten Sie Ihre Fahrt verlangsamen oder sogar ganz abbremsen, sofern es die Verkehrslage zulässt. Denn: Tiere können Geschwindigkeiten nicht einschätzen und warten auch nicht geduldig am Fahrbahnrand, sondern laufen im Zweifel plötzlich auf die Straße. Wenn ein Zusammenstoß nicht zu vermeiden ist, nicht ausweichen! Bremsen Sie möglichst stark ab und halten Sie das Lenkrad fest. Nach einem Wildunfall gilt: Anhalten, Warnblinkanlage einschalten, Warnweste anziehen und Unfallstelle sichern. Rufen Sie die 110 an, auch wenn das verletzte Tier geflüchtet ist. Die Polizei stellt Ihnen eine Unfallmitteilung aus und informiert den zuständigen Jagdpächter, der das verletzte Tier sucht. Tote Tiere können an den Randstreifen gezogen werden, aber aufgrund der Ansteckungsgefahr nie mit bloßen Händen! Versuchen Sie aber nicht, verletzte Tiere anzufassen, da sie sich wehren können. Und falls Sie schon an den Weihnachtsbraten denken: Das angefahrene Wild darf vom Unfallort nicht entfernt werden, sonst droht eine Anzeige wegen Wilderei!

Nebelschlussleuchte: Ja oder Nein ⁉️

Wenn die Sicht im Herbst schlecht wird, will man natürlich mit seinem Fahrzeug besonders gut von allen anderen Verkehrsteilnehmern gesehen werden. ABER: Nebel heißt nicht automatisch -Nebelschlussleuchte an! Nur, wenn die Sichtweite unter 50 Metern liegt, ist das Einschalten der Nebelschlussleuchte erlaubt bzw. vorgeschrieben. Das gilt allerdings nicht bei Regen! Die Leuchte soll - wie der Name schon sagt - nur bei Nebel zum Einsatz kommen. Und was viele nicht (mehr) wissen: Ist die Nebelschlussleuchte an, dann ist das mit einer zulässigen Höchstgewschindigkeit von 50km/h verbunden.

Wer gehört auf den Gehweg - und wer nicht ⁉

 

Ein Gehweg ist - wie der Name schon sagt - zum Gehen da und damit für die Fußgänger. ABER: Kinder bis zum 8. Lebensjahr müssen und Kinder bis zum 10. Lebensjahr dürfen den Gehweg mit dem Fahrrad befahren. Lebensälteren Radlern ist das Fahren auf dem Gehweg nur erlaubt, wenn der Weg zusätzlich mit dem Verkehrszeichen „Radfahrer frei“ ausgewiesen ist. Sie müssen dann aber auf die Fußgänger Rücksicht nehmen und dürfen nur Schrittgeschwindigkeit fahren. Außerdem zählen Inline Skater rechtlich gesehen zu den Fußgängern.Segways und E-Scooter sind auf Gehwegen hingegen fehl am Platz.Generell gilt: Nehmen Sie Rücksicht auf einander!