Kreis Kleve: Erneute Festnahme nach Pedelec-Diebstählen

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Kreis Kleve: Erneute Festnahme nach Pedelec-Diebstählen
Wem gehören diese Räder?
PLZ
Kreis Kleve
Polizei Kleve
Hinweise geben!
Polizei Kleve

Bereits im Juni berichtete die Polizei Kleve über einen 62-Jährigen aus Nimwegen (NL), der in Kleve auf frischer Tat bei einem Pedelec-Diebstahl festgenommen werden konnte. (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65849/6064117)

Die Erfahrung mit der Polizei nahm der Mann allerdings offenbar nicht zum Anlass, seine strafbaren Tätigkeiten einzustellen. Am Mittwoch (13. August 2025) fiel der 62-Jährige in Emmerich erneut Beamten des Grenzüberschreitenden Polizeiteams (GPT) auf. Er war mit einem Fahrzeug unterwegs, das wenige Tage zuvor schon von Zeugen bei einem versuchten Pedelec-Diebstahl gesichtet worden war. Im hinteren Bereich des Wagens konnten die Beamten einen Fahrradlenker erkennen und nahmen dies zum Anlass, den Mann anzuhalten und zu kontrollieren. Und tatsächlich: Im Kofferraum des Wagens befanden sich zwei Pedelecs, deren Herkunft der Niederländer nicht schlüssig belegen konnte. Eine Überprüfung der Rahmennummern im polizeilichen System führte bislang jedoch zu keinen Erkenntnissen über die rechtmäßigen Eigentümer der Zweiräder. Für eines der Räder konnte eine Vorbesitzerin aus Xanten ermittelt werden, die das Pedelec allerdings privat weiterverkauft hatte. Die Polizei veröffentlicht daher Bilder der beiden Pedelecs, um auf diesem Wege weitere Erkenntnisse zu gewinnen. Hinweise nimmt die Kripo Kleve unter 02821 5040 entgegen.

Nach dem Ergebnis der bisherigen Ermittlungen ist der 62-Jährige dringend verdächtig, seit April 2025 insgesamt fünf Pedelec-Diebstähle begangen zu haben. Wegen dieser Taten wurde er am Tag seiner erneuten Festnahme dem Haftrichter des Amtsgerichts Kleve vorgeführt, welcher auf Antrag der Staatsanwaltschaft Untersuchungshaft anordnete. Ob der 62-Jährige für weitere gleichgelagerte Diebstahlstaten verantwortlich ist, ist Gegenstand der noch laufenden Ermittlungen. (cs)

In dringenden Fällen: Polizeinotruf 110